
Alias 1. Eine andere e-mail Adresse für einen Benutzer. Aliase werden in Tabellen eingetragen, der Mailagent (z.B. smail) kann sich dann die echte Adresse besorgen und die Nachricht zustellen. 2. Eine smail-Konfigurationsdatei. Hierüber sind ebenfalls Mailinglistes möglich.
ANSI American National Standards Institute. Amerikanische Normbehörde.
Archie Ein Archie ist ein Internetserver, der eine Datenbank von verfügbaren Dateien auf ftp-Servern im Internet bereithält.
ASCII American Standard Code of Information Interchange
asynchron Verbindung: Datenübertragung ohne vorgegebenen Takt. Anfang und Ende einer Einheit müssen markiert werden. Kommunikation: Zeitverzögert (Brief, Fax)
AT-Befehle Kommandosprache für Modems; Hayes-Standard
ATM Asynchronous Transfer Mode. Breitbandprotokoll für Weitverkehrsnetze oder Backbones.
Back channel Ein langsamer Kanal, der in der Rückrichtung einer zweiseitigen Kommunikation für Kontrollfunktionen zur Verfügung steht, während der Hauptkanal schnelle Übertragung ermöglicht. (z.B. V.23)
Bandbreite Ein Kommunikationskanal hat eine bestimmte Bandbreite, das heißt, es kann nur eine begrenzte Menge von Daten pro Zeiteinheit und auch absolut übertragen werden. Datenmengen, die über dieses Limit hinausgehen, verkraftet ein Kanal nicht. Kommunikation wird dann nur noch schwer möglich oder bricht völlig zusammen. Beim Telefon ist die Bandbreite ca. 3000 Hz, da der übermittelte Frequenzumfang von ca. 300 bis ca. 3500 Hz reicht. Es bleiben also gut 3000 Hz Bandbreite übrig, über die beliebige Information übertragen werden kann.
Baudrate Signalgeschwindigkeit. Es wird die Anzahl der Zustandswechsel eines übertragenen physikalischen Signals pro Sekunde gemessen. Beispielsweise der Wechsel zwischen verschiedenen Tonfrequenzen, die über eine Telefonleitung gesendet werden. Ist die Anzahl der möglichen übertragbaren Zustände 2, so ist die Baudrate gleich der Bitrate. Bitrate = Baudrate * Anzahl der Zustände. Einheit 1 Baud, 1 Bd.
BIND Berkeley Internet Name Domain. Ein Domain Name Service (DNS).
Bitrate Informationsgeschwindigkeit. Die Anzahl der übertragenen Informationsbits pro Sekunde wird ermittelt und in der Einheit bit/s oder bps angegeben. Die Bitrate ergibt sich aus der Baudrate multipliziert mit der Anzahl der möglichen Zustände.
Carrier Träger(frequenz). Frequenz, auf die Information zur Übertragung moduliert wird. Buchstäblich ein Ton, der durch Modulation manipuliert wird.
CCITT Comité Consultatif International Télephonique et Télegraphique (heute: ITU). Internationaler Zusammenschluß von 159 Firmen, Wissenschaftlern, Telephonbehörden und gesellschaften der Welt. Die CCITT/ITU erarbeitet und erläßt Normen zur Telekommunikation, um den internationalen Informationsaustausch zu ermöglichen. Alle X.- und V.-Normen sind von der CCITT verabschiedet worden.
chat "plaudern, schwatzen, sich unterhalten". Chat-Dienste gibt es reichlich im Internet: chat, talk, IRC. Man kann sich lokal oder international online mit anderen Teilnehmern unterhalten.
client-server Modernes Paradigma aus dem Bereich der Datennetze und des Software Engeneering. In einem Netz werden Aufgaben delegiert, einige Rechner oder Programme (server) bieten Dienstleistung an (Plattenplatz, Druckkapazität, Datenübertragung, Kommunikation,...), andere können diese Dienstleistung anfordern (client). clients stellen i.d.R. die Anwenderseite dar, server die Systemseite.
CompuServe Kommerzielles Computernetz mit den Diensten e-mail, Diskussionsforen und Dateiübertragung. Es handelt sich um das größte abgeschlossene und eigenständige kommerzielle Computernetz der Welt. Es existiert ein Gateway zwischen dem Internet und CompuServe. CompuServe-Dienste kosten eine Grundgebühr plus der jeweiligen Kosten für einen Dienst (nach Preisliste). CompuServe betreibt auch einen Zugang per telnet (compuserve.com), der auch das Gateway stellt.
CRC Cyclic Redundancy Check. Prüfsummenverfahren, das mit 16 oder 32 Bit arbeitet. CRC ist ein Verfahren, das mit Polynomdivision einen Rest ermittelt.
daemon Unter Unix heißen einige Prozesse daemon-Prozesse. Das sind Programme, die keinem Terminal zugeordnet sind und von keinem Benutzer gestartet worden sind, also von selbst laufen. Sie arbeiten im Hintergrund und sind ständig aktiv. Sobald sie über bestimmte Schnittstellen Daten erhalten, werden diese verarbeitet.
datagram Datenpaket. Im Gegensatz zum Datenstrom kommt ein Paket ohne vorherige Ankündigung an. In IP werden Datagramme benutzt.
Datenautobahn Schlechte Übersetzung des amerikanischen "super data highway". Bezeichnet ein schnelles Datennetz aus Standleitungen, das multimediale Übertragungen mit extrem hohem Datenaufkommen ermöglicht. Eine bessere Übersetzung ist "Infobahn". "super data highways" werden erst noch gebaut; das Internet selbst ist (nach CNN) "more a dusty Wild West trail than a super data highway".
DFÜ Datenfernübertragung
DIN Deutsches Institut für Normung e.V., Berlin.
DNS Domain Name Service. Methode, Nachrichten mit Hilfe von domain-Bezeichnungen an die richtigen IP-Adressen ausliefern zu können.
Download "Herunterladen". Daten werden vom entfernten Rechner (remote host) auf den eigenen Rechner (local host) übertragen.
EBCDIC Extended binary coded decimal interchange code. Neben ASCII ein anderer, heute weniger verbreiteter Codierungsstandard für Zeichen (z.B. Siemens, IBM).
Emulation Nachvollziehen der Funktionalität eines anderen Gerätes auf einem Rechner. Beispiel: Terminalemulation.
FAQ Frequently Asked Questions. Zusammenfassungen der wichtigsten und elementaren Zusammenhänge zu einem Thema. FAQs werden häufig freiwillig und von Privatpersonen geschrieben, manchmal auch von Firmen zu ihren Produkten. Werden im Usenet in der newsgroup news.answers (und aehnlichen) zu verschiedenen Themen regelmäßig veröffentlicht.
Fallback Modem: Bei schlechter Verbindung zurückschalten auf langsamere Übertragunsgrate. Mail: Bei Ausfall des empfangenden Mailservers tritt ein Ersatzserver an die Stelle des ausgefallenen Servers.
Fehlerkorrektur Nach dem Entfernen der Redundanz muß auf die nackte Information wieder künstliche Redundanz aufgesetzt werden, um eine sichere Übertragung zu gewährleisten. Das wird nach bestimmten Verfahren getan, die eine Erkennung oder Korrektur von Übertragungsfehlern ermöglichen. Eine Fehlerkorrektur besteht im Anhängen einer bestimmten Menge Bits an die eigentliche Information, was eine Fehleranalyse des Datenwortes nach bestimmten mathematischen Verfahren erlaubt (zB Fehlerkorrektur in ATM).
flame Rüde Bemerkung oder Beschimpfung in news oder mail.
followup Öffentlich lesbare Antwort auf einen Artikel in einer newsgroup.
FSK Frequency shift keying. Frequenzhubtastung. Eine Methode zur Übertragung von Daten.
ftp file transfer protocol. Dient zum netzweiten Kopieren von Dateien.
Gateway Übermittlungsstelle als Grenzübergang zwischen zwei verschiedenen Netzen, Diensten oder Rechnern. Die Daten müssen beim Überschreiten der Grenze eventuell im Format geändert, ergänzt oder reduziert werden. Gateways zwischen zwei Diensten oder Netzen stellen immer nur eine Näherungslösung dar, da sich beim Grenzübergang auch meistens die Funktionalität ändert und somit eventuell einige Eigenschaften wegfallen oder hinzukommen. Zum Beispiel gibt es ein Gateway zwischen dem Internet und CompuServe. Aber auch ein Rechner, über den eine e-mail zwischen zwei anderen Rechnern im selben Netz läuft, kann als Gateway bezeichnet werden.
halbduplex Datenübertragung im Wechselbetrieb. Es ist immer nur eine Richtung zur Zeit möglich.
Handshake Einigungsverfahren für zwei an einer Datenübertragung beschäftigten Teilnehmer. Ein Sender signalisiert Sendebereitschaft, wenn Daten anliegen, ein Empfänger signalisiert Empfangsbereitschaft, wenn er neue Daten verarbeiten kann oder möchte.
Hardware Handshake Bei V.24 CTS/RTS. Handshake geschieht nicht über Softwaresignale, sondern über Signalleitungen. Wichtig für Hochgeschwindigkeitsmodems.
Header Verwaltungsinformation, die einem Datenpaket, einer e-mail oder einem news-Artikel hinzugefügt wird, um den Transport zu gewährleisten. Vergleichbar mit einem Adreßaufkleber auf einem Postpaket. Header gibt es aber auch in anderen Bereichen und bezeichnet jeweils eine Kopfinformation, die über den eigentlichen Daten angebracht wird.
host Bezeichnung für einen Rechner im Netz. remote host: der entfernte Rechner, mit dem eine Verbindung aufgebaut werden soll. local host: der eigene Rechner, mit man eine Verbindung zum remote host aufbauen will.
Impulswahl Alte Form des Wählens, bei dem schnelle Folgen von Leitungsunterbrechungen als Ziffern gewertet werden, z.B. 1 Unterbrechung als 1, 10 Unterbrechungen als 0.
InterNIC, DE-NIC Bezeichnung der Stellen, die registrieren oder Datenbank- oder Informationsservice anbieten.
ISDN Integrated Services Digital Network. Zur schnellen Übertragung von Daten in einem öffentlichen Netz. Damit können verschiedene Arten der Kommunikation gleichzeitig genutzt werden, Ton, Bild, etc.
ISO International Standardisation Organisation. Internationale Normungsorganisation. Nicht staatlich.
ISO-OSI-Schichtenmodell Modell zur Einteilung der Aufgabe, die bei der Rechnerkommunikation auftreten.
Kermit Älteres Datenübertragungsprotokoll. Nach Kermit dem Frosch benannt. Existiert auf praktisch allen Rechnern, ist aber zu langsam.
Klammeraffe Das Zeichen "@" (Code dezimal 64, ASCII). Steht als Trennzeichen in e-mail-Adressen. (english ausgesprochen: at.)
knowbot Wurm zur eigenständigen Informationsrecherche im Netz.
Kompression Entfernen der redundanten Information aus einem Datenstrom. Redundanz ist wichtig für Fehlertoleranz, kann aber entfernt werden und durch ein Fehlererkennungs- und korrekturverfahren (minimale Redundanz) ersetzt werden. Das Volumen der Daten vermindert sich so erheblich. Beispielsweise werden statt 8-Bitfolgen häufigere Zeichen in sehr kurze Bitfolgen (2 oder 3 Bit) gewandelt, seltene dagegen in sehr lange. Die Kompressionsrate kann damit 50 bis 80% erreichen.
Leased line Eine permanent geschaltete Leitung zwischen zwei Punkten, die von der Telefongesellschaft gemietet wird.
Mailfolder Das elektronische Postfach. In dieser Datei werden alle eingehenden e-mails gesammelt. Es gibt den aktuellen Mailfolder, den received-Folder, in dem die gelesenen e-mails abgelegt werden, und dann kann man sich noch diverse andere Folder anlegen, in denen man seine e-mails thematisch oder nach Absendern organisiert, um den Überblick zu behalten.
Mailingliste Eine e-mail Adresse, hinter der keine Person, sondern eine Liste von anderen e-mail Adressen steht. Verteiler haben den Vorteil, daß die Adresse gleich bleibt, während die Adressaten wechseln können. Außerdem sind mit einer Adresse viele Personen gleichzeitig erreichbar.
mailreflector Eine e-mail Adresse, die an sie gerichtete e-mail zurückschickt oder an eine definierte Liste von Adressen. Dient als Prüfeinrichtung für e-mail Verkehr.
Mehrfrequenzwahl Neues Wählverfahren, bei dem die zu wählenden Ziffern als Frequenzkombinationen dargestellt werden. Verbindungen können so schneller zustande kommen.
Modem Modulator-Demodulator. Wandelt Computersignale in Tonsignale um und vice versa. Es gibt galvanisch gekoppelte Modems (diese werden meist mit bekannten Begriff "Modem" bezeichnet) und akustisch gekoppelt Modems (Akustikkoppler).
moderiert Usenet newsgroups können moderiert sein, das bedeutet, kein Artikel kommt sofort ins Netz. Ein Moderator, eine gewählte Person, sichtet die Artikel und setzt sie dann ins Netz. Die Auswahl ist aber nicht inhaltlicher Natur (nur wüste Beschimpfungen werden aussortiert), sondern soll lediglich verhindern, daß ein Thema mehrfach oder von der eigentlichen Themenstellung der newsgroup abweichend diskutiert wird. Moderatoren können jederzeit abgesetzt werden.
MUD Multi-user Dungeon. Phantasy- und Rollenspiele, die über das Internet mit anderen Teilnehmern gespielt werden können. Im größten MUD spielen einige Tausend Menschen miteinander gleichzeitig. Es gibt verschiedene MUD-Server.
MX MaileXchange Record. Ein Eintrag in Transportsoftwarekonfigurationen, der Hinweis darauf gibt, über welchen Rechner eine bestimmte Nachricht gehen muß, damit sie beim eigentlichen Adressaten ankommt. MX ist auch ein Rechner, der stellvertretend für einen anderen Rechner Daten entgegennimmt.
NOC Network Operations Center. Die Gruppe der Netzverwalter in einem (lokalen) Netz.
Online Zugang Der eigene Computer simuliert ein Terminal und der Kontakt zu einem anderen Rechner wird über eine Wähl- oder Standleitung hergestellt. Mit einem Terminalprogramm gewinnt man dann eingeschränkte oder volle Kontrolle über den entfernten Rechner. Dazu muß die ganze Zeit eine Verbindung geschaltet sein und offen stehen (zB t-online).
OSI Open Systems Interconnection. ISO-Standards zur Rechnerkommunikation.
Paketvermittlung Daten werden nicht als Datenstrom aufgefasst, sondern als Folge von diskreten Päckchen. Es ist keine Verbindung notwendig und die Pakete müssen nicht alle denselben Weg laufen. Dieses Modell ist extrem ausfallsicher.
Parallel Mehrere Bits werden gleichzeitig gesendet, üblicherweise 8, jede über eine separate Leitung.
Parität hier: ein Bit, das als künstliche Redundanz eine primitive Fehlererkennung ermöglicht.
peer-level-communication Es können nur gleiche Schichten eines Schichtenmodells miteinander kommunizieren. Es handelt sich hierbei um ein abstraktes Denkmodell.
peer-to-peer Netzarchitektur, bei der jeder Rechner gleichberechtigt ist und alle Aufgaben für das Netz übernehmen kann. Gegensatz zum client-server-Modell, bei dem (hier) jeder Rechner spezifische Aufgaben hat.
PEP 1. Peak Envelope Power, Hüllkurvenspitzenleistung 2. Ein proprietäres Modulationsprinzip der Fa. Telebit (Trailblazer modems). PEP ist ein Halbduplex-Protokoll und kann 9600 bps oder mehr erreichen. Es ist stabiler als V.32 und vor allem für schlechte Leitungen geeignet. PEP-Modems machen ihrer Gegenstelle weis, daß sie ein DTE sind und kein DCE. Deswegen können sie den Empfang der Daten quittieren, obwohl diese erst im Modem sind und noch nicht im Computer (protocol spoofing). Dadurch erreichen sie trotz des etwas ungünstigeren Zeitverhaltens gleichgute Bitraten wie normale Modems bei gleichzeitig höherer Datenübertragungssicherheit. Zum Einsatz von PEP muß auf beiden Seiten ein Trailblazer-Modem installiert sein.
Port Schnittstelle zur Kommunikation. 1. Hardware: RS 232 (seriell), V.24, etc. 2. Software: eine Identifizierungsnummer, die angibt, mit welcher Applikation kommuniziert werden soll.
Protokoll Sammlung von Verhaltensregeln. Im Bereich der Datenkommunikation werden damit Übertragungs- und Anschlußnormen sowohl in der Hardware als auch in der Software bezeichnet.
Protokollstack Durchlaufen der Schichten bei einer realen Datenübertragung. Die peer-level-Verbindung stellt nur ein abstraktes Modell dar, in Wirklichkeit können die Daten nur auf der physikalischen Schicht transportiert werden. Auf der Senderseite müssen die Daten alle Schichten von oben nach unten durchlaufen, auf der Empfängerseite von unten nach oben.
Redundanz Information mit einem bestimmten Gehalt an Wiederholung. Redundanz dient der Ausfallsicherheit und Fehlererkennung. Wenn auf einem Übertragungswege Teile der Information verlorengeht, kann dieser Teil durch redundante, aber korrekt übertragene Daten rekonstruiert werden. Die Vokale des Alphabets stellen solche eine Redundanz dar: Dsr Stz st ch hn Vkl lsbr. (= Dieser Satz ist auch ohne Vokale lesbar). Bei der Übertragung von Daten wird eine minimale Redundanz mitgesendet, die Fehlererkennung und -korrektur zuläßt.
RFC Request For Comments. Eine Form der Ideenkoordination im Internet. Wenn eine Idee diskutiert werden soll, die eine Netzangelegenheit betrifft (Format, Verfahren, Programm, Hilfetext, etc.), dann wird ein RFC in entsprechenden newsgroups verbreitet. Darüber wird dann eingehend diskutiert, bis man sich auf eine vorläufige Endfassung geeinigt hat. Diese ist dann bindend für die Anwendungen im Netz. Zu den RFCs gehören auch allgemein erklärende Texte und Dokumentationen. Die RFCs werden laufend durchnumeriert, in der Reihenfolge ihres Erscheinens. Beispiel: RFC 822. Hierin sind alle Einzelheiten geregelt, wie eine e-mail im Internet auszusehen hat. Internet e-mails, auch Adressen, müssen mit RFC 822 konform gehen. Die RFCs, einige hundert, können von vielen ftp-Servern oder Webseiten herunterladen (z.B. IETF, FAQS.ORG). Eine Archierecherche nach der Zeichenkette "rfc" gibt schnell Aufschluß darüber, wo diese zu finden sind.
reply private Antwort auf einen newsgroup-Artikel oder eine e-mail Nachricht.
Routing Wegfindung. Aufgabe von Software in der OSI-ISO Schicht 3. Die dazu notwendigen Informationen können entweder einem Header oder einer "Netz Landkarte" entnommen werden.
RS 232 C EIA-Norm für serielle Schnittstellen.
seriell Hintereinandersenden von Datenbits. Dazu ist nur eine Leitung pro Richtung nötig.
SLIP Serial Line Internet Protocol; über eine serielle Leitung erfolgte IP-Kommunikation.
smarthost Der Smarthost ist jener Host, der benutzt wird für die Zustellung von Nachrichten an dem lokalen System unbekannte Rechner oder Domains. (Prinzip: "Was ich nicht kenne, kriegt der nächste!"). Die Einstellung des smarthost ist wichtig für Transportprogramme wie smail.
SMTP Simple Mail Transport Protocol.
Software Handshake Einigungsverfahren per Software bei der Datenübertragung. Übliche Zeichen sind XON/XOFF. Nachteil: Diese Zeichen dürfen bei der Übertragung nicht als Dateninhalt auftreten.
Startbit Bei asynchroner Übertragung zeigt eine 0 den Beginn eines neuen Datenwortes an.
Stoppbit Bei asynchroner Übertragung zeigen ein oder zwei 1 das Ende eines Datenwortes an.
synchron Verbindung: Datenübertragung mit Zeittakt. Kommunikation: ohne Verzögerung (Telefon, Funk)
TAE Telefonanschlußeinheit. Steckernorm der Deutschen Telekom. 6-polig, ISDN 8-polig.
Terminalprogramm Programm, das einen Computer zu einem Terminal reduziert. Ein Terminal nimmt nur noch Zeichen entgegen und sendet sie zum host oder empfängt Zeichen vom host und sendet sie zum Terminalbildschirm. Ein Terminalprogramm kann reale Terminals emulieren (z.B. VT52, vt102, ANSI).
time out Wartezeit. Wenn nach einer vorbestimmten Zeitdauer nicht ein erwartetes Ereignis eintritt, wird angenommen, daß der Vorgang fehlgeschlagen ist.
tn3270 telnet für die Verbindung mit IBM Mainframes.
Trellis Spezielles Modulaitionsverfahren mit integrierter Fehlerkorrektur. Statt QAM dienen Quintetts der besseren Fehlererkennung und -korrektur.
unmoderiert wenn in einer newsgroup frei geschrieben werden kann, dann heißt sie unmoderiert.
Upload Hinaufladen. Übertragen von Daten vom eigenen Rechner auf einen anderen.
uucico unix-to-unix-copy-in-copy-out. Programm zur Übertragung von Daten im Protokoll UUCP.
UUCP Familie von Protokollen, die Datenübertragung (auch über Wählleitungen) zwischen primär Unixsystemen ermöglicht. UUCP steht für unix-to-unix-copy und bezeichnete ursprünglich das Unix-Programm uucp.
uucp/UUCP Unix-to-Unix copy. 1. Name eines Unix Kommandos, das das Kopieren von Dateien zwischen zwei Rechnern erlaubt. 2. (großgeschrieben) Bezeichnung für eine Protokollfamilie.
V.-Normen Normen nach CCITT/ITU für Datenkommunikation über ein Telefonnetz. Im Folgenden ein kurze Übersicht über die wichtigsten Standards:
V.21: 300bps. V.22: 1200bps, fall back to 600bps. V.22 bis: 2400bps, fall back to V.22. V.23: 1200bps, 75bps back channel, fall back to 600bps/75bps. V.29: 9600bps halbduplex oder four wire (FAX), fall back to 7200bps, 4800bps. V.32: 9600bps, fall back to 4800bps. V.32 bis: 14400bps, fall back to 12000bps, 9600bps, 7200bps und 4800 bps. V.24: Verbindung zwischen DCE und DTE. Ähnlich: RS232. V.25 bis: Kommandosprache für Modems. Nicht verbreitet. V.42: Fehlerkorrektur, asynchron-zu-synchron-Wandlung. V.42 bis: Datenkompression; benutzt ein Lempel-Ziv ähnliches Verfahren. Ermöglicht 50 bis 60% Gewinn.vollduplex Übertragungsart, bei der in beide Richtungen gleichzeitig übertragen werden kann.
WAIS wide area information system
white pages Eine Art "Telefonbuch" für das Internet. Da die "gelbe" Variante dieser Bezeichnung ein geschütztes Warenzeichen ist, wurde hierfür eben die Farbe gelb in weiß umgetauft.
WWW world wide web
X-Modem Protokoll nach Ward Christensen. Eines der ersten erfolgreichen Protokolle, aber inzwischen zu langsam.
XON/XOFF Zeichen Ctrl-S (=19) und Ctrl-Q (=17) nach ASCII. Dienen dem Software Handshake Verfahren als Start-/Stopsignal.
Y-Modem Zusammenfassung der X-Modem-Eigenschaften und deren Erweiterungen. Y-Modem kann im Gegensatz zu X-Modem auch Dateinamen übertragen und im Batchmdoe arbeiten.
Z-Modem Hat mit X- und Y-Modem nichts zu tun. Auf poitive Rückmeldungen
wird weitestgehend verzichtet. Das Protokoll passt die Blockgröße
während der Übertragung der Leitungsqualität an.