0. Einleitung

"Gewöhnlich glaubt der Mensch, wenn er nur Worte hört, es müsse sich dabei doch auch was denken lassen."
(Mephisto in Goethes "Faust").

In welcher schon ein paar Grundbegriffe geklärt werden und dem Leser ein wenig von der Sorge abgenommen wird, ob er in ist oder nicht.

In der Bildzeitung stand vor einiger Zeit, welche e-mail Adressen man haben muß, um in zu sein. Viele Zeitungen und Zeitschriften erhalten ihre Leserbriefe inzwischen lieber über e-mail, werbende Firmen verweisen auf so komische Dinge wie "http://www.hein-bloed-show.de" (nein, probieren Sie die nicht aus, das war ein Scherz!) und von Bekannten, Kunden oder Geschäftspartnern bekommt man zwar noch nicht immer, aber immer öfter Visitenkarten und Briefköpfe mit Zusätzen wie "e-mail: hans.dampf@in-allen-gassen.de". Egal ob man kapiert, was da los ist oder nicht, die Zeit ist reif, daß man das Theater mitmacht. Oder man riskiert schiefe Blicke, wenn man auf Szeneparties auf die lässig gestellte Frage:"Und wer ist Ihr Netprovider?" nur mit ahnungslosem Achselzucken antworten muß.

Um Ihnen sofort klar zu machen, daß die umgangssprachliche Benutzung der Fachbegriffe nicht nur äußerst lässig, sondern auch meistens unvollständig, wenn nicht sogar falsch ist, soll Ihnen eine kleine Liste erzählen, was mit welchem Begriff eigentlich gemeint ist. Dabei sollen Analogien aus der bekannten Welt ein wenig helfen, den Bezug zu behalten.

Das sollte erst einmal reichen, um mit dem Folgenden fertig zu werden.

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