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Claus Schönleber

Wir Zentraleuropäer haben in den vergangenen Jahrzehnten eine schöne Zeit erlebt.
Wir haben immer noch Frieden, wir müssen keine Angst vor Raketen oder Macheten haben.
Wir haben einen Rechtsstaat. Wir haben keinen egomanischen Diktator.
Wir haben viel (zu viel) zu Essen. Wir haben immer genügend Wasser aus der Standleitung.
Wir haben immer genügend und warme Kleidung, gemacht von Menschen, die das nicht haben.
Wir haben immer neue Handys, unsere alten werden von Kindern weit, weit weg zerlegt.
Aber:
Unsere alten Verfahren funktionieren nicht mehr. Wir sollten nicht mehr mit dem Auto die Zigaretten holen, wir sollten nicht mehr das neueste Handy haben, wir sollten uns überlegen, woher die Kleidung kommt und wie der Strom gemacht wird. Wir sollten genau hinschauen, wie unser Essen gemacht wird.
Und ja, wir sind selbst schuld. Nicht die Anderen. Wir haben es selbst verbockt. Also machen wir es jetzt gemeinsam besser! Krempeln wir die Ärmel auf und erheben unseren Gesäßmuskel aus dem Sofa. Das täte uns allen gut.
Tun wir etwas für unser Klima. Die Flut trift uns alle, in allen Kontinenten, in allen Gehaltsklassen.

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Mitglied und Beisitzer im Vorstand des KV Passau-Stadt




Jahrgang 1959, freiberuflicher Berater und Dozent, mit den Schwerpunkten Datenschutz und Datensicherheit und Personalauswahl. Aufträge erhalte ich von regionalen und überregionalen Trägern, Firmen und Behörden.

Studiert habe ich Physik, Mathematik, Informatik, Wirtschaftswissenschaften und Caritaswissenschaft. Ich habe Abschlüsse als B.Sc. und als M.A.

Zu Themen wie PC-Fax, Internet und Verschlüsselung habe ich einige Bücher geschrieben.

Seit Mai 2017 bin ich der Leiter der UNICEF-Arbeitsgruppe Passau.

Engagiert bin ich in lokalen Vereinen wie zum Beispiel im Förderverein Ilztalbahn e.V., in dem ich zwei Jahre lang stellvertretender Vorsitzender war, im Verein Forum Passau e.V. , in dem ich im Beirat des Vorstands bin, und im Verein Festspiele Europäische Wochen Passau e.V.

Bei den Passauer Grünen bin ich seit 2010 als Beisitzer im Vorstand.

Bee on a Flower

Schwerpunkte im KV Passau-Stadt


Meine Schwerpunkte im KV sind:
  1. Verkehr - Es geht vor allem um die Konzeptionierung des regionalen und städtischen Verkehrs (Individual- und öffentlicher Nahverkehr). Primäres Ziel ist eine behutsame Verminderung des Individualverkehrs in der City und gleichzeitiger Ausbau eines leistungsfähigen und preiseffizienten Nahverkehrs- und Shuttlekonzepts. Dazu gehören auch Angebote für ältere Menschen, Kinderwägen, Menschen mit Gehhilfen oder Rollstühlen und Nachtschwärmer (denn auch die gehören zu uns). Fahrrad, Bahn und Auto müssen sich ergänzen, nicht konkurrieren. Zu diesem Thema halte ich unter anderem im Landkreis Seminare für Senioren.
  2. Datenschutz - Wer das Wort hört, zuckt geistig zusammen. Was niemand bemerkt, ist der eiserne Griff, mit dem uns unser Ich, unsere Persönlichkeit gestohlen wird. Es geht um die Versicherung, die wir nur noch für viel Geld oder gar nicht mehr bekommen. Es geht um den Job, der uns verwehrt wird, ohne dass wir wissen, warum. Es geht um die Wohnung, die wir nicht bekommen, um den Kredit, der uns nicht gegeben wird. Ich arbeite für mehr Aufmerksamkeit, für mehr Sensibilität bei uns Bürgern und für mehr Verantwortungsbewusstsein bei den Datensammlern.
  3. Stadtbild - Jede Stadt verändert sich, sie darf nicht statisch bleiben. Aber die Veränderungen können sensibel und stadtbilderhaltend - oder zumindest stadtbildfördernd - sein oder mit der Brechstange geschehen. Letzteres sollten wir alle vermeiden, denn wir leben in und mit der Stadt. Mieten müssen für alle Bürger bezahlbar bleiben und gerade eine Stadt wie Passau lebt von ihrer einmaligen Ausstrahlung.


Aktuelles - 15.05.2018 - Ein trauriger Tag für Passau. Der Stadtrat möchte aus dem Klostergarten einen Gefängnishof machen: 8 Kameras auf 4 Masten. Für 110.000 EUR. Auf einem der sichersten und meistbenutzen Plätze Passaus. In welchem Staat wollen wir leben?


Vorsätze für 2018

Was ist für 2018 wichtig? Was können wir uns vornehmen, damit das Neue Jahr ein gutes, ein besseres Jahr werden kann?
  1. Wir werden wieder einen angemesseneren Umgangston einführen. Die Zeit der Beleidigungen, Beschimpfungen und Herabsetzungen ist vorbei.
  2. Wir konzentrieren uns auf die wirklich nachhaltige Verkehrspolitik. E-Antrieb hat sicherlich seine Vorzüge. Was wir aber nun vorantreiben wollen, ist ein stimmiges Gesamtverkehrskonzept, das Fußgänger, Fahrradfahrer und den öffentlichen Nah- und Regionalverkehr (Bahn, Bus und Taxi) integriert und die Menschen kostengünstig dorthin bringt, wo sie arbeiten, sich erholen und leben.
  3. Wir sorgen wieder für bessere Bildung. Dazu brauchen wir keine exzessive "Digitalisierung" und auch keine "Exzellenzinitiative", denn Bildung ist  demokratische Basis und Bildung demokratisiert. Dazu gehört aber auch, dass es genügend Lehrer und Ausbilder gibt und die Lehrer und Ausbilder angemessen bezahlt werden. Bildung ist die Zukunft der Gesellschaft und auch die Zukunft der Wirtschaft.
  4. Wir sorgen wieder für bewohnbare Städte. Dazu gehören bezahlbarer Wohnraum und die richtige Balance zwischen Investoren und Bürgern, damit die Heimatstadt und ihre Wohnungen bezahlbar und bewohnbar bleiben. Dazu gehört auch die Förderung der lokalen Wirtschaftsbetriebe und die sensible Modernisierung des Stadtbilds, durch die historisch gewachsene Ensembles und moderne Neubauten harmonisch zusammen wirken können, um wieder ein lebenswertes Umfeld zu schaffen. Die Zeit des Holzhammerinvestments sind vorbei.
  5. Die Förderung notwendiger Infrastruktur in ländlichen Gebieten. Dazu gehören geeignete Internetleitungen genauso wie die Versorgung mit Ärzten und lebensnotwendigen Gütern vor Ort, die verkehrstechnische Anbindung an die nächstgrößere Gemeinde und ausreichend Freizeitangebote für die Jugend.
Das sind schon sehr viele Vorsätze und sie bedeuten viel Arbeit. Also reden wir nicht lange, sondern krempeln die Ärmel auf und beginnen mit der Arbeit.

Feuerwerk über der Kieler Förde

Fragen, Anregungen und Bemerkungen einfach per e-mail an mich.   

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